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Eröffnungsgedicht für das Kunstfest „Ganz schön Beton“
von Peter Kögler

Ihr lieben Freunde in der Rund’,

ich grüß’ euch froh zur Feierstund’.

Und weil ihr seid sehr kunstbeflissen,

könnt ihr den Abend auch genießen.

Ein jeder kennt den Stoff Beton

sehr oft als harter Mühe Lohn.

Nach Schalen hochgespannter Decken,

war’s Betonieren zum Verrecken.

Beton, so denkt so mancher Kenner,

wird in der Kunst gewiss kein Renner.

Doch Etienne, was Stephan heißt,

auf diese Meinung gründlich sch.....aut,

hat große Kunst mit ihm gebaut.

Drum lädt uns Etienne auch ein,

mit ihm Beton der Kunst zu weih’n.

Ein jeder staunt, der um sich schaut,

was sich der Stephan zugetraut.

Er hat die Kunst sich selbst gelehrt,

kein Lehrer hat ihn je gestört,

wenn neue Wege er beschreitet,

so er uns heut’ viel’ Freud’ bereitet.

Es liegt, was ich exakt beton’,

viel Würd’ und Wärme im Beton.

Der, was gewiss nicht jeder weiß,

schließt selbst sich in der Musen Kreis.

Das sagt uns ernst sein Name schon,

ganz fest hält er das „b“ im Ton.

Wir Musikanten schätzen das

und spiel’n in dieser Tonart klass!

Die Töne soll’n der Bilder Klang

die Seel’ erheben wie Gesang,

sodass der Musen lock’rer Geist

mit uns gemeinsam Stephan preist,

der, ansonsten viel zu tun,

darf heut’ auf seinen Lorbeern ruh’n.

Wir wünschen gern dem Etienne,

dass ihn in Ischl jeder kenn’,

dass seine Kunst so g’scheit und neu,

bei allen hochwillkommen sei,

dass seine Eva ihn ergötzt,

die seine Kunst in Staunen setzt,

dass keine Sektflasch’ bleibe voll,

wenn einlädt er uns liebevoll,

dass er den Pinsel täglich schwingt,

und ihm Betonguss stets gelingt,

dass ihm St. Stephan Segen spendt,

wenn kunstreich er regt seine Händ’.

Der liebe Gott in seiner Güt’

die Etiennes stets behüt’ :

das wünscht von euch hier g’wiss ein jeder,

sehr herzlich auch Sabin’ und Peter